Branchen-News

06.12.2021

Ölpreise starten erholt in neue Handelswoche - Heizölpreise ziehen an! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag eine wahre Berg- und Talfahrt hingelegt und sind in Nähe der...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag eine wahre Berg- und Talfahrt hingelegt und sind in Nähe der Tagestiefstände aus dem Handel gegangen. Heute Morgen ziehen die Futures bislang aber deutlich an, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 67,90 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert und wird heute Morgen nach wie vor zu Kursen um 1,1285 US-Dollar gehandelt.

Auslöser für den Anstieg der Rohölpreise heute Morgen in Asien war die durchaus überraschende Preisanhebung des saudischen Ölkonzerns Aramco für Lieferungen nach Asien und in die USA für den Monat Januar. 

Angesichts des weiteren geplanten Anstieges der Fördermengen durch die OPEC+ Gruppe und der in Folge erwarteten Überversorgung in den ersten Monaten des neuen Jahres, kam die gestrige Ankündigung für die meisten Marktteilnehmer doch eher unerwartet. Anscheinend rechnen die Saudis aber mit einer weiterhin recht robusten Entwicklung der globaeln Nachfrage - trotz der neuen Omikron-Variante des Coronavirus.

Aber auch die eher geringe Hoffnung auf eine baldige Einigung in den Atomverhandlungen mit dem Iran wirkt stützend auf die Ölpreise, denn dadurch wird es immer unwahrscheinlicher, dass schon bald wieder bedeutende Mengen iranischen Öls auf den Markt kommen werden.
Ansonsten gab es am Freitag zahlreiche neue Konjunkturdaten die in den USA überwiegend positiv ausgefallen sind, in Europa dagegen eher schwach. So wurde der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per November nur mit 55,9 statt 56,5 Punkte veröffentlicht und heute Morgen überrascht der deutliche Rückgang von 6,9 Prozent bei den Arbeitsaufträgen der deutschen Industrie.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist laut Baker Hughes in der vergangenen Woche mit 467 konstant geblieben.

Am Devisenmarkt wurden die Kursausschläge im Wechselkursverhältnis zwischen den Euro und dem US-Dollar am Freitag etwas größer, was wohl auch mit den veröffentlichen Konjunkturdaten in Verbindung zu bringen war. Nachdem die Zahl der neugeschaffenen Arbeitsplätze ausserhalb der Landwirtschaft in den USA per November mit 210.000 statt der erwarteten 550.000 doch recht enttäuschend ausgefallen war, überzeugten der später veröffentlichte Einkaufsmanagerindizes aus dem Dienstleistungssektor, sowie die Werksaufträge per Oktober.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich der seit mittlerweile rund zehn Tagen existente Seitwärtstrend im Großen und Ganzen fort. Dies bei einer wieder zurückgehenden Nachfrage. Diese befindet sich nach Online-Auswertungen ebenso auf einem mittleren Wert, wie die Zahl der Marktbeobachter und die Lieferzeit.

 



03.12.2021

OPEC behält Förderplan bis auf Weiteres bei - Öl- und Heizölpreise ziehen trotzdem an 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach den preisdrückend zu wertenden DOE-Ölbestandsdaten vom...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach den preisdrückend zu wertenden DOE-Ölbestandsdaten vom Mittwoch recht robust gezeigt und sind trotz der durchaus überraschenden OPEC-Entscheidung auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande leider mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 70,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 67,70 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder ein Stück weit zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1285 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt gab es zuletzt eigentlich hauptsächlich preisdrückende Meldungen. Die Sorge um die neue Omikron-Variante des Corona-Virus, die von der US-Regierung inizierte länderübergreifende Freigabe strategischer Ölreserven, die seitens der OPEC erwartete Überversorgung im ersten Quartal nächsten Jahres und die in dieser Woche unterm Strich gestiegenen Ölbestände in den USA, brachten weiteren Druck auf die Rohölpreise.
Gestern gab es dann auch noch die durchaus überraschende Entscheidung der OPEC+ Gruppe, die Fördermengen auch mit Januar wie geplant um 400.000 Barrel pro Tag anheben zu wollen. Dies löste aber nur kurzzeitig Verkäufe aus. Die Futures erholten sich sehr schnell und die Brent-Kontrakte kletterten sogar wieder über die 70-Dollar-Marke, nachdem sie zuvor bis auf knapp 66 Dollar abgerutscht waren. Vielleicht war es das Hintertürchen, jederzeit auf eine veränderte Situation reagieren zu können, dass sich die Organisation der Förderländer offen gehalten hat, dass für die entsprechenden Käufe gesorgt hat, es könnte aber auch die mittlerweile technisch durchaus überverkauften Marktlage verantwortlich gewesen sein.
Beim Investmenthaus Goldman Sachs sieht man mittelfristig ohnehin weiterhin "sehr klare Aufwärtsrisiken" für die Ölpreise und begründet dies mit den zurückhaltenden Investitionen in die US-Schieferölindustrie, sowie der schneller als erwartet zurückgegangenen Reservekapazität der OPEC.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern am Nachmittag Verluste hinnehmen und auch heute Morgen bleibt unsere Gemeinschaftswährung unter Druck. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA fiel in dieser Woche wieder besser aus als erwartet und rundeten somit die guten Zahlen vom Arbeitsmarkt ab. Dieser ist wichtiger Faktor für die US-Notenbank, wenn es um die künftige Zins- bzw. Geldpoltik geht.

Keine guten Vorgaben heute also für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten mit moderaten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. In den kommenden Tagen sollten sich die Notierungen, nach den kräftigen Abschlägen der letzten Wochen, wohl wieder etwas stabilisieren. 

 



02.12.2021

Brent-Ölpreise zeitweise unter 70-Dollar - Heizölpreise wenig verändert! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern in der ersten Tageshälfte deutlich erholen können, gerieten am...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern in der ersten Tageshälfte deutlich erholen können, gerieten am Nachmittag nach Bekanntgabe neuer US-Ölbestandsdaten aber wieder unter Druck. Da es heute Morgen aber schon wieder eine neue Kehrtwende gibt, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den Tag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 66,6 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1315 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die am Dienstagabend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) eindeutig bearish, also preisdrückend ausgefallen waren, zogen die Rohölpreise gestern bis in den frühen Nachmittag hinein zunächst an. 

Die erste Aufregung über die neue Omicron-Variante hatte sich gelegt und die Börsianer wollen nun erst mal abwarten, wie die Impfstoffe hier wirken. Während sich der Chef des US-Konzerns Moderna am Montag ja eher skeptisch geäußert hatte, geht Biontech-Chef Sahin davon aus, dass die bisher zugelassenen Vakzine durchaus gut gegen schwere Krankheitsverläufe, die durch Omikron ausgelöst werden könnten, schützen dürften.

Am frühen Nachmittag wurde die Händler vor Bekanntgabe der Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) aber schon wieder etwas vorsichtiger und nahmen wieder erste Gewinne mit.
Dies stellte sich dann auch als richtig heraus, denn in Summe brachte das Zahlenwerk einen überraschenden Aufbau von 4,3 Millionen Fass. Lediglich bei Rohöl fiel das Minus mit 0,9 Millionen Barrel etwas größer aus als erwartet. Zudem ging die Gesamtnachfrage deutlich um 1,5 Millionen Barrel zurück, während die Ölförderung leicht auf 11,6 Millionen Barrel pro Tag zulegen konnte. 
Bis Handelsschluss fielen die Ölpreise deutlich zurück und die Brent-Ölfutures auf den niedrigsten Stand seit Ende August. Heute Morgen kann sich der Ölkomplex im Vorfeld der heute erwarteten Entscheidung der OPEC+ Gruppe wieder etwas erholen.
  
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel, obwohl zahlreiche neuie Konjunkturdaten veröffentlicht wurden, die sich aber wohl gegenseitig neutralisiert haben. Die Stimmung der EU-Einkaufsmanager aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor fiel per November zwar leicht zurück, dafür gab es aber recht solide Zahlen vom US-Arbeitsmarkt.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben eher uneinheitlich in den Tag starten. Während in einigen Regionen noch die Abschläge von gestern Nachmittag in die Notierungen eingearbeitet werden, müssen Händler in anderen Orten bereits wieder Anpassungen nach oben vornehmen. Insgesamt dürften sich die Kursausschläge aber im Rahmen halten. Das durchaus wieder recht attraktive Preisniveau ruft weiterhin überdurchschnittlich viele Käufer auf den Plan, sodass die Nachfrage vorerst weiterhin auf einem recht hohen Niveau bleibt.

 



01.12.2021

Ölpreise vor OPEC-Entscheidung kaum verändert - Heizölpreise ziehen an! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach den frühen Verlusten im Tagesverlauf stabilisieren können...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach den frühen Verlusten im Tagesverlauf stabilisieren können und heute Morgen stehen in Asien durchweg Pluszeichen an den Kurstafeln. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 68 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1330 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt steht vor einer Neubewertung und dabei gibt es zwei wesentliche Kriterien. Der erste Faktor ist die neue Omicron-Variante des Corona-Virus, das erst vor wenigen Tagen entdeckt wurde und große Verunsicherung an den Märkten ausgelöst hat. Entscheidend wird dabei sein, ob die bisher verabreichten Impfstoffe eine Wirkung haben werden und wenn ja, wie groß diese ist. Gesicherte Erkenntnisse hierzu liegen noch nicht vor und sind wohl auch erst in der nächsten oder übernächsten Woche zu erwarten.
Der zweite wichtige Faktor ist das heute beginnende Treffen der OPEC+ Gruppe. Auch hier spielt bei der Entscheidung, ob die Fördermengen weiter angehoben, stabil gehalten oder gar gesenkt werden, die Entwicklung der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle. Die Gremien werden diese aber wohl ohne die erhofften Erkenntnisse zur neue Variante treffen müssen. Im Vorfeld zeigte sich zumindest der Vorsitzende des saudischen Ölkonzerns Aramco optimistisch, was die Entwicklung der Ölnachfrage betrifft. Von daher ist wohl nicht davon auszugehen, dass die Mengen gekürzt werden.
Die gestern veröffentlichten US-Konjunkturdaten fielen durchweg enttäuschend aus. Der Chicagoer Einkaufsmanangerindex lag per November nur bei 61,8 statt der erwarteten 67 Punkten, das Verbrauchervertrauen Conference Board erreichte nur 109,5 statt 111 Zähler.
Eher preisdrückend waren sicherlich auch die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) zu werten, die gestern Abend nach US-Börsenschluss vermeldet wurden. Hier gab es zwar bei Rohöl einen erwarteten Rückgang von 0,7 Millionen Barrel, dafür aber unerwartete Zuwächse bei Destillaten und Benzin von in Summe drei Millionen Fass.
  
Am Devisenmarkt sorgte US-Notenbankchef Jerome Powell mit Äußerungen vor dem Bankenausschuß des US-Senats für kurzzeitige größere Kursbewegungen im Verhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Powell äußerte Zweifel, dass die Inflation nur vorübergehender Natur sei und sorgte damit für eine Überraschung. Der Dollar schnellte aber nur kurzzeitig nach oben und fiel wenig später wieder auf das Niveau vor der Rede zurück.

Die Heizölpreise in Österreich haben gestern den tiefsten Stand seit Anfang Oktober erreicht, werden heue aber wohl mit Aufschlägen in den Tag starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat gestern zwar etwas nachgelassen, lag aber immer noch auf einem recht hohen Niveau. Die Lieferzeiten werden in Folge wohl bald wieder anziehen, sodass weiterhin weitsichtiges Agieren, also rechzeitiges Bestellen erforderlich ist.

 



30.11.2021

Ölpreise setzten Talfahrt fort - Heizölpreise geben weiter nach! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nur kurzzeitig von den extremen Verlusten vom Freitag erholen...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nur kurzzeitig von den extremen Verlusten vom Freitag erholen können, geraten heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber schon wieder massiv unter Druck. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise weiter nachgeben.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 67,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1320 US-Dollar gehandelt.

Nachdem am sogenannten "Black Friday" die Rohölpreise einen ihrer größten Tagesverluste der Geschichte erlebt hatten, gab es gestern die erwartete technische Reaktion. Vielen Händlern erschien die Reaktion des Marktes auf die neue Omikron-Variante des Coronavirus als übertrieben, zumal noch nicht geklärt ist, wie die vorhandenen Impfstoffe hier wirken.
Bis zum Start in den US-Handel machten die Futures einen nicht unerheblichen Teil der Freitagsverluste wieder wett, doch am Abend geriet der Ölkomplex erneut unter Druck. Der Trend setzt sich heute Morgen im asiatischen Handel weiter fort, was wohl mit der Meldung in Zusammenhang zu bringen ist, dass der Vorstandsvorsitzende des US-Pharmakonzerns Moderna in einem Interview mit der Financial Times von einer deutlich geringeren Wirksamkeit der Impfstoffe im Hinblick auf die Omicron-Variante ausgeht.
Ein weiterer preisdrückende Faktor war gestern sicherlich auch die erfolgreiche Wiederaufnahme der Atomverhandlungen mit dem Iran. Es soll dabei eine positive Stimmung gegeben haben.
Wenig Neues gibt es in Sachen OPEC+, die sich ja am Mittwoch und Donnerstag treffen will, um zu entscheiden, ob der bisherige Förderplan weiter fortgesetzt, oder aber eventuell ausgesetzt wird. Auch eine Förderkürzung kann nach jetzigem Stand nicht ganz ausgeschlossen werden, ist aber wohl eher die unwahrscheinlichste Option.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen recht gut aus. Während die EU-Geschäfts- und Verbraucherstimmung per November mit 117,5 Punkten die Erwartung der Analysten genau getroffen hat, wurden in den USA per Oktober 7,5 Prozent mehr Häuser verkauft. Heute Morgen wurden aus China die Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor bekanntgegeben, die mit 50,1 bzw. 52,3 Punkten gemischt aber im Rahmen der Erwartungen ausgefallen sind.
  
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht unspektakulären Handel, bei dem sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über knapp unter der 1,13-Dollar-Marke seitwärts bewegte. Erst heute Morgen kann unsere Gemeinschaftswährung im asiatisch geprägten Handel etwas deutlichere Gewinne verbuchen.

Beste Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute aller Voraussicht nach mit weiteren Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und  erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Somit wäre der niedrigste Stand seit knapp zwei Monaten erreicht, was die Verbraucher derzeit mit zahlreichen Bestellungen quittieren. Eine seriöse Prognose über den weiteren Verlauf der Heizöl-Notierungen bleibt weiterhin sehr schwierig, sicher scheint aber zu sein, dass die Schwankungen auch in den nächsten Tagen recht hoch sein werden.

 



29.11.2021

Ölpreise nach

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten Stand seit elf Wochen erreicht. Heute Morgen können sich die Futures aber wieder etwas erholen. Die Heizöl-Notierungen starten mit schönen Abschlägen in die neue Handelwoche. 

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1270 US-Dollar gehandelt.

Der "Black Friday" machte seinem Namen alle Ehre. Die Rohölpreise krachten binnen eines Tages um über zwölf Prozent in sich zusammen und auch an den Aktienmärkten gab es kräftige Verluste. 
Auslöser war die neue Omikron-Varinate des Coronavirus, die weltweit Verunsicherung auslöst und im schlimmsten Fall neue Lockdowns notwendig machen könnte. Denn noch ist nicht klar, ob und wie gut die bestehenden Impfungen schützen.
Der Ölmarkt war aufgrund der Einschätzung aus OPEC-Kreisen, dass es in den ersten Wochen des neuen Jahres zu einer Überversorgung kommen könnte, ohnehin schon leicht angeschlagen und entsprechend anfällig für eine Korrektur.
Bereits vor dem Bekanntwerden der neuen Corona-Variante spekulierten die Marktteilnehmer darüber, ob die OPEC+ Gruppe die Fördermengen weiter wie geplant erhöhen wird, oder ob es auch aufgrund der länderübergreifenden Freigabe von strategischen Ölreserven zu einem Aussetzen der Produktionssteigerung kommen könnte.
Nach dem Preisverfall vom Freitag und der neuen Verunsicherungen dürfte Letzteres aus heutiger Sicht das wahrscheinlichste Szenario für diese Woche sein. Am Mittwoch und Donnerstag soll bei der Vollversammlung eine Entscheidung darüber fallen. Das Treffen des Joint Technical Committee (JTC), das die entsprechenden Zahlen aufbereiten und eine Entscheidungsvorlage liefern soll, wurde kurzerhand von heute auf Mittwoch verschoben, um etwas Zeit und eventuell neue Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante zu gewinnen.
  
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag deutliche Gewinn verbuchen und auf Tageshoch über der 1,13-Dollar-Marke aus dem Handel gehen. Die Händler spekulieren, dass die US-Notenbank die geplante Straffung der Geldpolitik verschieben könnte, sollte es aufgrund der neuen Variante zu neuen Corona-Einschränkungen in den USA kommen. Heute Morgen gibt unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas nach.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach dem kräftigen Einbruch der Rohölpreise vom Freitag heute mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sich ein Minus von gut einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt hat sich die Attraktivität der Preise zuletzt deutlich erhöht, was sich spontan auf die Nachfrage ausgewirkt hat. Eine Prognose, wie es mit den Notierungen in nächster Zeit weitergehen könnte, gestaltet sich aktuell sehr schwierig. Derzeit scheint alles möglich zu sein.

 



29.11.2021

Ölpreise nach

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten Stand seit elf Wochen erreicht. Heute Morgen können sich die Futures aber wieder etwas erholen. Die Heizöl-Notierungen starten mit schönen Abschlägen in die neue Handelwoche. 

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1270 US-Dollar gehandelt.

Der "Black Friday" machte seinem Namen alle Ehre. Die Rohölpreise krachten binnen eines Tages um über zwölf Prozent in sich zusammen und auch an den Aktienmärkten gab es kräftige Verluste. 
Auslöser war die neue Omikron-Varinate des Coronavirus, die weltweit Verunsicherung auslöst und im schlimmsten Fall neue Lockdowns notwendig machen könnte. Denn noch ist nicht klar, ob und wie gut die bestehenden Impfungen schützen.
Der Ölmarkt war aufgrund der Einschätzung aus OPEC-Kreisen, dass es in den ersten Wochen des neuen Jahres zu einer Überversorgung kommen könnte, ohnehin schon leicht angeschlagen und entsprechend anfällig für eine Korrektur.
Bereits vor dem Bekanntwerden der neuen Corona-Variante spekulierten die Marktteilnehmer darüber, ob die OPEC+ Gruppe die Fördermengen weiter wie geplant erhöhen wird, oder ob es auch aufgrund der länderübergreifenden Freigabe von strategischen Ölreserven zu einem Aussetzen der Produktionssteigerung kommen könnte.
Nach dem Preisverfall vom Freitag und der neuen Verunsicherungen dürfte Letzteres aus heutiger Sicht das wahrscheinlichste Szenario für diese Woche sein. Am Mittwoch und Donnerstag soll bei der Vollversammlung eine Entscheidung darüber fallen. Das Treffen des Joint Technical Committee (JTC), das die entsprechenden Zahlen aufbereiten und eine Entscheidungsvorlage liefern soll, wurde kurzerhand von heute auf Mittwoch verschoben, um etwas Zeit und eventuell neue Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante zu gewinnen.
  
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag deutliche Gewinn verbuchen und auf Tageshoch über der 1,13-Dollar-Marke aus dem Handel gehen. Die Händler spekulieren, dass die US-Notenbank die geplante Straffung der Geldpolitik verschieben könnte, sollte es aufgrund der neuen Variante zu neuen Corona-Einschränkungen in den USA kommen. Heute Morgen gibt unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas nach.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach dem kräftigen Einbruch der Rohölpreise vom Freitag heute mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sich ein Minus von gut einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt hat sich die Attraktivität der Preise zuletzt deutlich erhöht, was sich spontan auf die Nachfrage ausgewirkt hat. Eine Prognose, wie es mit den Notierungen in nächster Zeit weitergehen könnte, gestaltet sich aktuell sehr schwierig. Derzeit scheint alles möglich zu sein.

 



29.11.2021

Ölpreise nach

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten Stand seit elf Wochen erreicht. Heute Morgen können sich die Futures aber wieder etwas erholen. Die Heizöl-Notierungen starten mit schönen Abschlägen in die neue Handelwoche. 

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1270 US-Dollar gehandelt.

Der "Black Friday" machte seinem Namen alle Ehre. Die Rohölpreise krachten binnen eines Tages um über zwölf Prozent in sich zusammen und auch an den Aktienmärkten gab es kräftige Verluste. 
Auslöser war die neue Omikron-Varinate des Coronavirus, die weltweit Verunsicherung auslöst und im schlimmsten Fall neue Lockdowns notwendig machen könnte. Denn noch ist nicht klar, ob und wie gut die bestehenden Impfungen schützen.
Der Ölmarkt war aufgrund der Einschätzung aus OPEC-Kreisen, dass es in den ersten Wochen des neuen Jahres zu einer Überversorgung kommen könnte, ohnehin schon leicht angeschlagen und entsprechend anfällig für eine Korrektur.
Bereits vor dem Bekanntwerden der neuen Corona-Variante spekulierten die Marktteilnehmer darüber, ob die OPEC+ Gruppe die Fördermengen weiter wie geplant erhöhen wird, oder ob es auch aufgrund der länderübergreifenden Freigabe von strategischen Ölreserven zu einem Aussetzen der Produktionssteigerung kommen könnte.
Nach dem Preisverfall vom Freitag und der neuen Verunsicherungen dürfte Letzteres aus heutiger Sicht das wahrscheinlichste Szenario für diese Woche sein. Am Mittwoch und Donnerstag soll bei der Vollversammlung eine Entscheidung darüber fallen. Das Treffen des Joint Technical Committee (JTC), das die entsprechenden Zahlen aufbereiten und eine Entscheidungsvorlage liefern soll, wurde kurzerhand von heute auf Mittwoch verschoben, um etwas Zeit und eventuell neue Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante zu gewinnen.
  
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag deutliche Gewinn verbuchen und auf Tageshoch über der 1,13-Dollar-Marke aus dem Handel gehen. Die Händler spekulieren, dass die US-Notenbank die geplante Straffung der Geldpolitik verschieben könnte, sollte es aufgrund der neuen Variante zu neuen Corona-Einschränkungen in den USA kommen. Heute Morgen gibt unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas nach.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach dem kräftigen Einbruch der Rohölpreise vom Freitag heute mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sich ein Minus von gut einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt hat sich die Attraktivität der Preise zuletzt deutlich erhöht, was sich spontan auf die Nachfrage ausgewirkt hat. Eine Prognose, wie es mit den Notierungen in nächster Zeit weitergehen könnte, gestaltet sich aktuell sehr schwierig. Derzeit scheint alles möglich zu sein.

 



29.11.2021

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten Stand seit elf Wochen erreicht. Heute Morgen können sich die Futures aber wieder etwas erholen. Die Heizöl-Notierungen starten mit schönen Abschlägen in die neue Handelwoche. 

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1270 US-Dollar gehandelt.

Der "Black Friday" machte seinem Namen alle Ehre. Die Rohölpreise krachten binnen eines Tages um über zwölf Prozent in sich zusammen und auch an den Aktienmärkten gab es kräftige Verluste. 
Auslöser war die neue Omikron-Varinate des Coronavirus, die weltweit Verunsicherung auslöst und im schlimmsten Fall neue Lockdowns notwendig machen könnte. Denn noch ist nicht klar, ob und wie gut die bestehenden Impfungen schützen.
Der Ölmarkt war aufgrund der Einschätzung aus OPEC-Kreisen, dass es in den ersten Wochen des neuen Jahres zu einer Überversorgung kommen könnte, ohnehin schon leicht angeschlagen und entsprechend anfällig für eine Korrektur.
Bereits vor dem Bekanntwerden der neuen Corona-Variante spekulierten die Marktteilnehmer darüber, ob die OPEC+ Gruppe die Fördermengen weiter wie geplant erhöhen wird, oder ob es auch aufgrund der länderübergreifenden Freigabe von strategischen Ölreserven zu einem Aussetzen der Produktionssteigerung kommen könnte.
Nach dem Preisverfall vom Freitag und der neuen Verunsicherungen dürfte Letzteres aus heutiger Sicht das wahrscheinlichste Szenario für diese Woche sein. Am Mittwoch und Donnerstag soll bei der Vollversammlung eine Entscheidung darüber fallen. Das Treffen des Joint Technical Committee (JTC), das die entsprechenden Zahlen aufbereiten und eine Entscheidungsvorlage liefern soll, wurde kurzerhand von heute auf Mittwoch verschoben, um etwas Zeit und eventuell neue Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante zu gewinnen.
  
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag deutliche Gewinn verbuchen und auf Tageshoch über der 1,13-Dollar-Marke aus dem Handel gehen. Die Händler spekulieren, dass die US-Notenbank die geplante Straffung der Geldpolitik verschieben könnte, sollte es aufgrund der neuen Variante zu neuen Corona-Einschränkungen in den USA kommen. Heute Morgen gibt unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas nach.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach dem kräftigen Einbruch der Rohölpreise vom Freitag heute mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sich ein Minus von gut einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt hat sich die Attraktivität der Preise zuletzt deutlich erhöht, was sich spontan auf die Nachfrage ausgewirkt hat. Eine Prognose, wie es mit den Notierungen in nächster Zeit weitergehen könnte, gestaltet sich aktuell sehr schwierig. Derzeit scheint alles möglich zu sein.

 



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Ölpreise nach

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag rund 10 Dollar pro Barrel an Wert verloren und den niedrigsten Stand seit elf Wochen erreicht. Heute Morgen können sich die Futures aber wieder etwas erholen. Die Heizöl-Notierungen starten mit schönen Abschlägen in die neue Handelwoche. 

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1270 US-Dollar gehandelt.

Der "Black Friday" machte seinem Namen alle Ehre. Die Rohölpreise krachten binnen eines Tages um über zwölf Prozent in sich zusammen und auch an den Aktienmärkten gab es kräftige Verluste. 
Auslöser war die neue Omikron-Varinate des Coronavirus, die weltweit Verunsicherung auslöst und im schlimmsten Fall neue Lockdowns notwendig machen könnte. Denn noch ist nicht klar, ob und wie gut die bestehenden Impfungen schützen.
Der Ölmarkt war aufgrund der Einschätzung aus OPEC-Kreisen, dass es in den ersten Wochen des neuen Jahres zu einer Überversorgung kommen könnte, ohnehin schon leicht angeschlagen und entsprechend anfällig für eine Korrektur.
Bereits vor dem Bekanntwerden der neuen Corona-Variante spekulierten die Marktteilnehmer darüber, ob die OPEC+ Gruppe die Fördermengen weiter wie geplant erhöhen wird, oder ob es auch aufgrund der länderübergreifenden Freigabe von strategischen Ölreserven zu einem Aussetzen der Produktionssteigerung kommen könnte.
Nach dem Preisverfall vom Freitag und der neuen Verunsicherungen dürfte Letzteres aus heutiger Sicht das wahrscheinlichste Szenario für diese Woche sein. Am Mittwoch und Donnerstag soll bei der Vollversammlung eine Entscheidung darüber fallen. Das Treffen des Joint Technical Committee (JTC), das die entsprechenden Zahlen aufbereiten und eine Entscheidungsvorlage liefern soll, wurde kurzerhand von heute auf Mittwoch verschoben, um etwas Zeit und eventuell neue Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante zu gewinnen.
  
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag deutliche Gewinn verbuchen und auf Tageshoch über der 1,13-Dollar-Marke aus dem Handel gehen. Die Händler spekulieren, dass die US-Notenbank die geplante Straffung der Geldpolitik verschieben könnte, sollte es aufgrund der neuen Variante zu neuen Corona-Einschränkungen in den USA kommen. Heute Morgen gibt unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas nach.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach dem kräftigen Einbruch der Rohölpreise vom Freitag heute mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sich ein Minus von gut einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt hat sich die Attraktivität der Preise zuletzt deutlich erhöht, was sich spontan auf die Nachfrage ausgewirkt hat. Eine Prognose, wie es mit den Notierungen in nächster Zeit weitergehen könnte, gestaltet sich aktuell sehr schwierig. Derzeit scheint alles möglich zu sein.