Branchen-News

29.02.2024

Ölpreise nach Bestandsdaten schwächer - Heizölpreise attraktiv! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern zum Start wieder recht uneinheitlich gezeigt, nach Bekanntgabe...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern zum Start wieder recht uneinheitlich gezeigt, nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten aber nach unten entwickelt. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Das Preisniveau wird zunehmend attraktiv!

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 817 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0830 US-Dollar gehandelt.

Machten sich die Marktteilnehmer zu Wochenbeginn noch Sorgen um die Versorgungslage bei Destillaten und hier besonders bei Diesel, so scheint dies nun schon wieder in Vergessenheit geraten zu sein. Jedenfalls gaben die Gasöl-Futures gestern im Handelsverlauf deutlich nach, während sich die Rohölpreise im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt haben. Dies dürfte im Wesentlichen an technischen Faktoren gelegen haben, denn an den Fundamentaldaten hat sich nichts geändert. Im Gegenteil, mittlerweile rechnen wohl die meisten Marktteilnehmer zusätzlich mit einer Fortführung der Förderkürzungen durch die OPEC+ bis mindestens zum Ende des zweiten Quartals.
Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen tendenziell leicht bearish, also preisdrückend aus. Bei Rohöl fiel der Zuwachs mit 4,2 Millionen Barrel zwar deutlich niedriger aus als bei den API-Zahlen vom Vortag, dafür gab es aber bei Benzin einen etwas geringeren Rückgang. Auch die Zahlen zur Gesamtnachfrage konnten nicht überzeugen, obwohl im Vergleich zur Vorwoche eine Zunahme von gut 0,6 auf 19,5 Millionen Barrel vermeldet wurde. Im Vergleich zu den Berichtswochen der beiden Vorjahr liegt diese aber immer noch auf einem niedrigen Niveau. Hoch bleibt dieses hingegen bei der Ölproduktion mit 13,3 Millionen Fass pro Tag.

Am Devisenmarkt startete der Euro gestern im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar mit Verlusten, konnte diese aber bis Handelsschluss wieder ausgleichen. Dies obwohl die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der Europäischen Union per Februar mit nur 95,4 Punkten schwächer als erwartet ausgefallen ist. Die Analysten hatten im Vorfeld mit 96,7 nach 96,1 Zählern im Vormonat gerechnet.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit werden die Notierungen mit etwas Glück den niedrigsten Stand seit drei Wochen erreichen. Dies sollte gerade für sicherheitsorientierte Ölheizer eine gute Gelegenheit zur rechtzeitigen Einlagerung sein.

 



28.02.2024

Ölpreise mit Berg- und Talfahrt - Heizölpreise kaum verändert! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder eine Berg-und-Talfahrt hingelegt und sich dabei uneinheitlich...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder eine Berg-und-Talfahrt hingelegt und sich dabei uneinheitlich entwickelt. Die tags zuvor noch überproportional gestiegenen Gasöl-Kurse sind wieder zurückgegangen, sodass die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,20 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 841 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar leichte Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0830 US-Dollar gehandelt.

Die breit angelegte Seitwärtsbewegung am Ölmarkt setzt sich fort. Nach einem schwachen Start zogen die Rohölpreise gestern am Nachmittag plötzlich wieder an, während die Gasöl-Futures ganz am Schluss die Gewinne wieder abgaben.
Die Händler bewegt nach wie vor die unsichere Lage im Nahen Osten, die sich vor allem durch die Huthi-Angriffe auf durchfahrende Handelsschiffe im Roten Meer mittlerweile auch physisch auf den Ölmarkt auswirken. Die ÖL-Transporte dauern länger und die Kosten steigen. Außerdem steht zu befürchten, dass es zu einer Eskalation zum Beispiel mit dem Iran kommen könnte.
Auf der anderen Seite belasten die eher schwachen Konjunkturaussichten und die schwindende Hoffnung auf fallende Zinsen, sodass der Ölkomplex auch immer wieder zurückfällt.
Die gestern Abend nach US-Börsenschluss vermeldeten Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen eher bearish, also preisdrückend aus. Bei Rohöl gab es einen deutlichen und unerwarteten Aufbau, bei den Produkten nur eher geringe Minderungen. Heute Nachmittag warten die Zahlen auf die Bestätigung durch das Department of Energy (DOE)

Am Devisenmarkt gab es auch gestern kaum größere Bewegung im Umtauschverhältnis zwischen dem US-Dollar und dem Euro. Schwache Konjunkturdaten aus den USA wirkten sich kaum auf das Handelsgeschehen aus. Die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter sind hier per Januar unerwartet deutlich um 6,1 Prozent zurückgegangen und auch das Verbrauchervertrauen Conference Board enttäuschte mit einem Wert von 106,7 statt der prognostizierten 114,8 Punkte. Heute Morgen kann die US-Währung im Vergleich zu unserer Gemeinschaftswährung sogar zulegen.

Insgesamt aber doch recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute nur wenig verändert in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht eher leichte Rückgang in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent erwarten. Insgesamt zeigt sich der Markt wieder etwas belebter, was sicherlich an den Preisrückgängen der letzten Tage und Wochen liegt. Das aktuelle Preisniveau liegt derzeit rund 3 Cent pro Liter über dem Durchschnitt der letzten 12 Monate!

 



27.02.2024

Ölpreise erholt - Heizölpreise steigen! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach einem schwachen Start im Laufe des Tages schnell erholen...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach einem schwachen Start im Laufe des Tages schnell erholen können und sind mit deutlichen Aufschlägen aus dem Handel gegangen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach mit Pluszeichen starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,70  US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 848 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert gewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0850 US-Dollar gehandelt.

Die Hoffnung auf einen weiteren Rückgang der Rohölpreise hat sich gestern schnell zerschlagen. Waren die Brent-Futures am Vormittag noch unterwegs Richtung 80-Dollar-Marke, stiegen diese bis Handelsschluss kräftig an und machten erst knapp unterhalb von 83 Dollar halt. 
Angeführt wurde die Rallye dabei von Gasöl, was auf die derzeit wohl recht knappe Versorgungslage bei den Destillaten und hier insbesondere Diesel zurückzuführen ist. In den USA ist die Raffinerieauslastung aufgrund von Wartungsarbeiten und witterungsbedingten Ausfällen auf den niedrigsten Wert seit knapp drei Jahren gefallen, in Europa fehlt es auch aufgrund der Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer und der dadurch bedingten längeren Transportwegen zusätzlich an Nachschub aus Asien, die unter anderem die fehlenden Lieferungen aus Russland ersetzen sollen.
Die Meldung, dass sich die Streits und Proteste am libyschen Wafa-Ölfeld wieder aufgelöst haben, konnte den Anstieg der Öl-Futures gestern leider nicht bremsen. Auch die Aussicht auf eine mögliche Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas schon in der nächsten Woche, blieb am Ölmarkt ohne Wirkung.
Ab heute fokussieren sich die Händler sicherlich wieder verstärkt auf eine neue Runde bei den US-Ölbstandsdaten, außerdem stehen wichtige Konjunkturdaten aus Europa und den USA auf der Agenda.

Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen ruhigen und recht impulslosen Handel, bei dem der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar weiter leicht zulegen konnte. EZB-Chefin Christine Lagarde betonte in einem Fernsehinterview nochmals, dass das Inflationsziel von zwei Prozent nachhaltig erreicht werden muss und erteilt somit baldigen Zinssenkungen indirekt eine Absage.

Trotz der leichten Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute leider deutlich anziehen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem bis zwei Cent pro Liter erwarten. Dies wäre der erste spürbare Anstieg seit dem 13. Februar. Insgesamt haben die Notierungen durch die Abschläge der letzten Tage und Wochen ein wieder durchaus attraktives Niveau erreicht. Gerade sicherheitsorientierte Ölheizer sollten die Chance noch nutzen und jetzt einlagern!

 



26.02.2024

Ölpreise starten schwach - Heizölpreise bleiben im Abwärtstrend! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag an Wert verloren und starten auch heute Morgen in Asien eher...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag an Wert verloren und starten auch heute Morgen in Asien eher schwach in die neue Handelswoche. In Folge können die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Abwärtstrend der letzten zwei Wochen wohl weiter fortsetzen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 830 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar nur leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0825 US-Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise haben den tiefsten Stand seit knapp drei Wochen, die Gasöl-Notierungen sogar das niedrigste Niveau seit Anfang des Monats erreicht. Mit ein Grund für den Rückgang der letzten Tage ist die erneut aufkeimende Hoffnung auf einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas, der sich beruhigend auf den gesamten Nahen Osten auswirken würde. Am Wochenende hat es dazu Verhandlungen in Paris geben, die zwar bislang noch ohne Ergebnis geblieben sind, aber wohl weiter fortgesetzt werden sollen.
Die neuen Problem in Libyen, wo Protestanten am Wochenende ein Ölfeld lahmgelegt haben, werden vom Markt bislang noch weitgehend ignoriert.
Eine neue Prognose zur Entwicklung des Rohölpreises hat das Investmenthaus Goldman Sachs veröffentlicht. Für die Nordseesorte Brent erwartet man für den Sommer einen Höchstpreis von 87 Dollar, was zwei Dollar über der vorherigen Prognose liegt. Die Experten rechnen damit, dass die OPEC+ ihre Förderkürzungen bis Mitte des Jahres verlängern wird.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist nach dem neuesten Baker-Hughes-Bericht in der vergangenen Woche um 6 auf nun 503 und somit auf den höchsten Stand seit elf Wochen angestiegen.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar angesichts erneut recht schwacher Konjunkturdaten aus Deutschland relativ gut halten. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im vierten Quartal um 0,3 Prozent, was im Vorfeld aber auch schon erwartet wurde. Der Ifo-Geschäftsklimaindex lässt aber auch für die Zukunft keine stärkere Belebung erwarten. Per Februar wurde das Konjunkturbarometer mit einem Wert von nur 85,5 Punkte veröffentlicht.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach mit weiteren leichten bis moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Das Interesse am Heizölkauf bleibt trotz der leichten Preisrückgäng der letzten Tage, sicherlich auch aufgrund der ungewöhnlich milden Temperaturen, überschaubar und die Lieferzeiten gehen weiter zurück.

 



23.02.2024

Ölpreise bleiben auf Zick-Zack-Kurs - Heizölpreise ziehen leicht an! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben auf Richtungssuche. Gestern fielen die Futures zunächst deutlich zurück,...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben auf Richtungssuche. Gestern fielen die Futures zunächst deutlich zurück, nach Veröffentlichung der DOE-Bestandsdaten ging es dann aber wieder kräftig nach oben. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,30 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 841 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0840 US-Dollar gehandelt.

Deutlich gestiegene Bestände in den USA und schwache Konjunkturdaten aus der Europäischen Union haben die Rohölpreise gestern zunächst weiter nach unten gedrückt. Noch vor Bekanntgabe der mit Spannung erwarteten DOE-Zahlen wechselten die Futures dann aber bereits die Richtung. Als dann die Daten eher bullish, also preistreibend gewertet wurden, setzen sich die Käufe fort und bis Handelsschluss standen überwiegend Pluszeichen an den Kurstafeln.
Dabei sind durchaus auch preisdrückende Aspekte in den Zahlen des Department of Energy (DOE) enthalten. So ist die Gesamtnachfrage weiter um 0,3 auf 18,9 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen und liegt damit deutlich unter dem Niveau der Vergleichswoche der beiden Vorjahre. Außerdem blieb die Ölförderung mit 13,3 Millionen Barrel pro Tag auf Rekordniveau. Die Bestände selbst sind in Summe zwar leicht zurückgegangen, insgesamt gab es hier aber keine gravierenden Ausreißer. Auch die Meldung, dass es zu weiteren Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas geben soll, konnte wenig Druck auf den Ölkomplex ausüben.
Ein Treiber der Ölpreise waren gestern sicherlich die Aktienmärkte. Sowohl der Dow-Jones-Index, als auch der DAX erreichten trotz der schwindenen Hoffnung auf baldige Zinssenkungen ein neues Allzeithoch!

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar nur kurzzeitig weiter zulegen. Mit der Veröffentlichung der EU-Einkaufsmanagerindizes fiel unsere Gemeinschaftswährung aber dann deutlich zurück. Kein Wunder, denn vor allem der Wert aus dem verarbeitenden Gewerbe enttäuschte mit 46,1 statt der erwarteten 47 Punkten. Noch schlechter fiel der Wert in Deutschland mit nur 42,3 Zählern aus.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute wohl mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Es bleibt bei einem ruhigen Marktgeschehen, dem es wie den internationalen Ölmärkten an Impulsen fehlt. Da die Aussichten auf fallende Ölpreise weiterhin trüb sind, sollten sicherheitsorientierte Ölheizer ein Aufstocken des Vorrates in Erwägung ziehen.

 



22.02.2024

Ölpreise uneinheitlich - Heizölpreise ziehen leicht an! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich

 



21.02.2024

Auf und Ab der Ölpreise setzt sich fort - Heizölpreise heute schwäch 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind nach dem

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind nach dem

 



20.02.2024

Ölpreise ziehen wieder an - Heizölpreise mit wenig Abwärtspotenzial 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf wieder angezogen und stehen derzeit auf dem...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf wieder angezogen und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Anfang November. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls mit Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 855 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0770 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt haben die bullish, also preistreibend zu wertenden Einflüsse zuletzt wieder die Oberhand gewonnen. Die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer, der Gaza-Konflikt und nicht zuletzt die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen lassen wenig Spielraum nach unten. Hinzu kommt, dass aus China zuletzt eher positive Signale gekommen sind, die auf eine weiterhin robuste Ölnachfrage schließen lassen und die Einhaltung der Preisobergrenze für russisches Öl zuletzt wohl stärker überwacht und sanktioniert wird. So haben die Rohölpreise gestern wieder dann höchste Niveau der letzten Monate erreicht.
Derzeit gibt es auch wenig Hoffnung auf einen stärkeren Rückgang der Ölpreise. Die lange bezweifelten, da freiwilligen zusätzlichen Förderkürzungen der OPEC+ werden wohl im Großen und Ganzen konsequent umgesetzt, sodass der Markt derzeit wohl eher ausgeglichen statt überversorgt ist. Sollte die Fördervereinigung bei ihrem nächsten Treffen eine Fortführung ihrer restriktiven Förderpolitik beschließen, würde dies wohl zwangsläufig weiter steigende Notierungen zur Folge haben, da ja der globale Ölverbrauch, trotz aller Bemühungen der CO2-Reduzierung, auch in diesem und im nächsten Jahr weiter ansteigen soll. Nur ein starker wirtschaftlicher Einbruch könnte aus heutiger Sicht zu einem gravierenderen Rückgang der Ölpreise führen.

Am Devisenmarkt gab es gestern aufgrund des Feiertages in den USA einen recht impulslosen Handel, bei dem die Ölwährung US-Dollar im Vergleich zum Euro etwas zulegen konnte. Nachdem erste Zinssenkungen nun nicht mehr für das Frühjahr, sondern erst im Sommer erwartete werden stellt sich für die Händler derzeit die Frage, ob diese zuerst in den USA oder in Europa starten werden.

Aufgrund der gestiegenen Rohöl- und Gasöl-Notierungen werden die Heizölpreise hierzulande heute leider wieder mit Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der seit Wochen existente Seitwärtstrend weiter fort. Da es nur wenig Hoffnung auf deutlich fallende Kurse, dafür aber ein latentes Risiko einer Eskalation der Lage im Nahen Osten gibt, sollten gerade sicherheitsorientierte Ölheizer durchaus einen vorgezogenen Bevorratungskauf in Erwägung ziehen.

 



19.02.2024

Ölpreise weiter auf Richtungssuche - Heizölpreise starten leicht schwächer 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag zum Start deutlich zurückgefallen, haben in der zweiten Tageshälfte...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag zum Start deutlich zurückgefallen, haben in der zweiten Tageshälfte die Verluste aber wieder wettgemacht um heute morgen wiederum etwas schwächer in die neue Handelswoche zu gehen. Mit etwas Glück werden die Heizöl-Notierungen heute also etwas nachgeben.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,80 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 848 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0790 US-Dollar gehandelt.

Auch zum Start in die neue Woche bleiben die Themen am Ölmarkt die gleichen. Die extrem unsichere Lage im Nahen Osten sorgt dafür, dass die Rohölpreise auf hohem Niveau bleiben. Neue Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer und eine durch Israel angedrohte Bodenoffensive lassen kaum Hoffnung auf eine Entspannung der Lage.
Zuletzt gab es zudem auch eher robuste Zahlen zur globalen Ölnachfrage, so wie beispielsweise am Freitag aus China. Dort ist die Zahl der Inlandsreisen zum asiatischen Mondneujahr im Vergleich zum Vorjahr um über 34 Prozent angestiegen und zum Jahr 2019 vor der Pandemie um 19 Prozent. Dies lässt auf einen erhöhten Kraftstoffverbrauch im größten Ölverbrauchsland der Welt schließen.
Der derzeit einzige preisdrückende Faktor ist die Tatsache, dass die Zinsen sowohl in den USA, als auch in Europa aufgrund der nach wie vor recht hohen Inflation bis auf Weiteres hoch bleiben werden. Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen blieb auch in der vergangenen Woche weiter relativ konstant bei knapp 500 Einheiten und hat somit kaum Einfluss auf die Preisfindung.
Heute ist auch wegen eines Feiertags in den USA mit einem eher ruhigen Handel zu rechnen. 

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar am Freitag nach Veröffentlichung des neuen Erzeugerpreisindex aus den USA etwas zulegen. Dieser ist per Januar um 0,9 Prozent angestiegen, die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. Dies festigt die Annahme, dass es mit ersten Zinssenkungen durch die Fed wohl etwas länger dauern könnte.

Zum Wochenstart also insgesamt recht stabile Vorgaben für den österreichischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise wenig verändert bis leicht schwächer starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Weiterhin ist das Interesse am Heizölkauf recht gering, es fehlen aufgrund der stabilen Preisentwicklung die entsprechenden Impulse. Außerdem blieb der Verbrauch aufgrund der milden Witterung zuletzt geringer als es um diese Jahreszeit eigentlich üblich ist.

 



16.02.2024

Ölpreise drehen schon wieder nach oben - Heizölpreise legen leicht zu! 

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach dem schönen Rücksetzer vom Mittwoch gestern leider schon wieder deutlich...

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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach dem schönen Rücksetzer vom Mittwoch gestern leider schon wieder deutlich zugelegt. Auch aufgrund von Währungsgewinnen dürften die heute zu erwartenden Aufschläge bei den Heizöl-Notierungen hierzulande aber eher gering bis moderat ausfallen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,80 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 856 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0760 US-Dollar gehandelt.

Wie gewonnen so zerronnen, könnte man den gestrigen Tag am Ölmarkt aus Verbrauchersicht beschreiben. Die zarte Hoffnung auf eine Abwärtskorrektur wurde schon im Ansatz wieder zunichte gemacht, nachdem die Rohölpreise aufgrund eines schwächeren Dollarkurses am frühen Nachmittag wieder deutlich angezogen haben. Nach Veröffentlichung des Monatsreports der Internationalen Energieagentur (IEA), in dem für dieses Jahr mit einer leichten Überversorgung gerechnet wird, ging es mit dem Ölkomplex gestern am Vormittag zunächst nochmals etwas nach unten.
Am Nachmittag gab es dann aber schwache Wirtschaftsindikationen aus den USA, die neue Hoffnung auf baldige Zinssenkung durch die Federal Reserve machen, was wiederum die Konjunktur ankurbeln und den Ölverbrauch erhöhen soll. Außerdem verbilligt ein fallender "Greenback" Ölkäufe außerhalb des Dollarraumes.
Weiter preistreibend bzw. -stützend wirkt natürlich nach wie vor die Lage im Nahen Osten, wo Raketenangriffe der Hisbollah auf Ziele im Norden Israels die Sorge vor einer Ausweitung des Konfliktes weiter erhöht haben. Außerdem hat das US-Energieministerium gestern mitgeteilt, dass im Juni weitere drei Millionen Barrel in die strategischen Reserven zurückfließen sollen, wozu entsprechende Ausschreibungen platziert worden sind. Ein bald wieder gelöschter Brand in einer norwegischen Raffinerie dürfte nur vorübergehend für einen Wegfall von 240.000 Barrel pro Tag sorgen. 

Am Devisenmarkt geriet der US-Dollar nach den bereits erwähnten schwachen Konjunkturdaten gestern im Vergleich zum Euro zeitweise deutlich unter Druck. Die Kernrate der Einzelhandelsumsätze ging per Januar überraschend um 0,6 Prozent zurück, erwartet wurde ein Plus von 0,2 Prozent. Ähnlich sah es bei der Industrieproduktion aus. Eine baldige Wende in der US-Zinspolitik ist dadurch wieder etwas wahrscheinlicher geworden, was zu Dollar-Verkäufen und Euro-Käufen geführt hat.

Auch Dank der Währungsgewinn werden die Heizölpreise hierzulande heute nur mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Aufschläge in einer Größenordnung von einem halben bis maximal einem Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor bleibt das Interesse am Heizölkauf außerordentlich gering, was zum einen sicherlich an der unspektakulären Preisentwicklung liegt, zum anderen aber natürlich auch an der Tatsache, dass der Verbrauch in diesen milden Tagen sehr gering ist.